OnPage Optimierung

Suchmaschinenoptimierung kann man unterteilen in die Maßnahmen, die im Internet auf anderen Websites stattfinden, das wird als Offpage bezeichnet, und die Tätigkeiten, die allein die eigene Website betreffen. Bei letzterem, dem Onpage-SEO, spielen neben den Inhalten, deren Aufbereitung und der Usability auch Aspekte wie die Struktur, die Programmierung und die Technik eine wichtige Rolle.

Onpage Optimierung sorgt für bessere Rankings
Mit der Optimierung dieser Eigenschaften werden die Inhalte sowohl dem Besucher als auch den Suchmaschinen besser zugänglich gemacht. Die Besucher sollen sich wohl fühlen, länger auf der Seite verweilen und bestenfalls auch wiederkommen. Die Suchmaschinen sollen die wichtigen Inhalte besser erkennen können, und diese besser bewerten. Die Onpage-Optimierung ist bei bestehenden Projekten ziemlich komplex, da empfehlen sich Tools wie Onpage.org oder auch Opagedoc, dei einem die Analyse der Seite abnehmen. Bei neuen Projekten ist eine gute Planung das A und O.

Content is King
Besucher und Suchmaschinen wollen beide gute Inhalte. Für die Besucher sollten die Texte mit Bildern und Videos, sowie textlichen Effekten wie Zwischenüberschriften und Listen ansehnlich präsentiert werden. Für Suchmaschinen sind optische Gesichtspunkte eher zweitrangig. Hier zählen hauptsächlich noch der Text und die verwendeten Keywords. Darum ist die Auswahl von relevanten Keywords besonders wichtig, denn unter diesen sollen die Inhalte später in den Suchergebnissen zu finden sein. Während jedoch in den Anfängen der Suchmaschinenoptimierung eine pure Anhäufung von Keywords schon Erfolge brachte muss man heute mehr Know-How investieren. Die Texte sollten in erster Linie inhaltlich einwandfrei sein, und eine gewisse Länge haben. Neben den Suchbegriffen, und Synonymen von Suchbegriffen sollten dann noch verwandte Themen zumindest angeschnitten werden, um das Thema vollständig abzubilden. Hierbei können Tools auf Basis der WDF*IDF-Formel wertvolle Dienste leisten. Die Crawler der Suchmaschinen stellen über ihre Suchergebnisse die Verbindung zwischen den Inhalten und den Keywords her.

Die Struktur wird häufig unterschätzt
Gerade wie der Inhalt auf einer Website arrangiert ist, welche Kategorien es gibt und welche internen Links gesetzt sind, ist für den Erfolg bei Suchmaschinen maßgeblich verantwortlich. Viele Links an prominenter Stelle im Content deuten darauf hin, dass der verlinkte Content auch besonders wichtig ist – Stichwort Reasonable Surfer. Eine intelligente interne Verlinkung bringt ebenfalls mehr als ein bloßes Anhäufen von Links. Fachleute sprechen von Siloing. Das bedeutet, dass unterschiedliche Inhalte auch getrennt zu behandeln sind. Querverweise ollen unterbleiben.

Inhalte an die Programmierung anpassen
Wichtig ist nicht nur, was der Besucher auf der Website vorfindet, sondern was er in den Suchergebnissen findet. Hier entscheidet sich was der User anklickt. Auf die Snippets kann man direkt Einfluss nehmen.

  • Der Titel eines Dokuments ist auch in der Regel die Überschrift der Snippets in den Suchergebnissen. Der Titel sollte Interesse wecken und das Keyword enthalten.
  • Die Meta-Description des Dokuments entspricht dem kleinen Textbereich. Hier gilt es dem Besucher die Inhalte weiter schmackhaft zu machen, aber nicht zu viel zu verraten. Die Description muss das Keyword enthalten, sonst wählt Google eine Alternative.
  • Die angezeigte URL ist auch die URL des Dokuments. Auch diese kann den Inhalt beschreiben und Keywords enthalten.
    Technische Standards

Für Besucher ist eine schnelle Ladezeit durchaus ein Qualitätsfaktor, und auch Suchmaschinen stufen langsame Websites schlechter ein. Während man in den Anfängen des Internets als Webdesigner noch auf eine bestimmte Bildschirmgröße hin optimierte muss die perfekte Website heutzutage auch auf unterschiedlichen Displays perfekt aussehen. Technisch ist das mit Media-Queries und responsive Design keine große Herausforderung mehr. Wer darauf verzichten kann wird sich in den Suchergebnislisten zumindest im mobilen Bereich weiter hinten finden. Suchmaschinenbetreiber möchten in Zeiten steigender Inhalte ihre Kapazitäten nicht verschwenden. Mehrfach vorhandene gleiche oder ähnliche Inhalte sind ihnen ein dorn im Auge und werden abgestraft. Ist interner Duplicate Content notwendig lässt er sich über das Canonical-Tag eingrenzen. Um der Suchmaschine beim Crawlen behilflich zu sein bietet sich der Einsatz einer XML-Sitemap an. Auch über die robots.txt kann man Suchmaschinen von unerwünschten Bereichen aussperren.

Onpage-Faktoren
Die Suchalgorithmen der Suchmaschinen sind sehr komplex und reifen auf mehrere hundert Einzelwerte zurück. Einige Faktoren sind bekannt, wobei keine genauen Werte vorliegen. Neben den textlichen Faktoren werten Google & Co immer mehr auch das Nutzerverhalten. Verlässt ein Besucher die Website schon nach kürzester Zeit werden ihn die Inhalte wohl nicht so überzeugt haben, zumindest wenn er danach gleich auf eine ähnliche Website surft. Es gilt also den Besucher möglichst lange zu binden.

Fazit:
Mit einer guten OnPage Optimierung schafft man die Voraussetzung für steigende Besucherzahlen. Dafür sind gute Inhalte notwendig, aber auch die technische Aufbereitung ist wichtig. Weiterhin ist eine flankierende Offpage-Optimierung empfehlenswert.

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