Onpageoptimierung – erste Fehler ausbügeln

Der Onpagedoc hat im ersten Anlauf sage und schreibe 12.505 Fehler, wovon 24 drigende fehler waren, entdeckt. Diese Fehler gilt es nun nach und nach auszumerzen. Zum Glück sind die meisten Fehler sicher systematische Fehler, die man schnell ändern kann, wenn beispielsweise die CSS-Dateien oder Scripte optimiert werden müssen.

Die ärgsten Fehler
Es macht sicher keinen Sinn Bereich, die bei 90 Prozent sind zu optimieren, um sie auf 95 oder 100 Prozent zu bringen. Am Effektivsten sollte eine Optimierung der Werte sein, die vollkommen schlecht sind, und bei 10 Prozent Optimierungsstand lieben. Hier betrifft das die Klick-Pfad Länge, die Anzahl der Javascripte und CSS-Dateien, sowie die Überschriften. Ein sehr wichtiger Punkt, der sich zumindest sehr besorgniserregend anhört ist die Texteinzigartigkeit von nur 57 Prozent. Hier ist einmal die komplette Aufstellung, wie sie im Onpagedoc Dashboard zu sehen ist.

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Wie man sehen kann sind die Werte bei 15 von 27 Werten nahezu optimal – die Seite ist gar nicht so schlecht.

Die Klick-Pfad Länge
Mit der Klick-Pfad Länge bewertet Onpagedoc wie viele Klicks man benötigt um an einen bestimmten Inhalt zu kommen. Hier ist ein großer Teil der Inhalte über mehr als fünf Klicks zu erreichen. Das Ganze ist also eine Strukturfrage, denn auch eine Website sollte flache Hirarchien haben.

Das Problem an langen Klickpfaden ist weniger der User, der eine Seite findet oder nicht findet. Der User kann sowieso nicht alle Seiten ansehen, oder gezielt zu einer Seite springen, die er nicht kennt. Es geht darum, wie schnell Google die Seiten indizieren kann. Und Seiten, die eher schlecht erreichbar sind, haben es schwerer im Ranking als Seiten, die direkt von der Startseite aus aufgerufen werden können. Hier müsste man an der internen Verlinkung und an der Navigation arbeiten. Mit dem Plugin WP-Pagenavi sollte sich da schon Einiges verbessern. Wenn man zudem noch Tagseiten einsetzt, die über zwei Klicks von der Startseite erreichbar sind müsste sich das verbessern.

Umstieg auf neues Theme
Das Theme the World von Theme Junkies ist auf Reiseseiten auslegt. Es bietet die Möglichkeit großformatige Bilder zu nutzen, hat ein resonsive Design und schaut überhaupt moderner aus.

Javascript-Dateien reduziert
Onpagedoc moniert die Seite hätte möglicherweise zu viele Javascript-Dateien. Tatsächlich sind auf der Seite 14 Scripte integriert. Nun muss man sich mal ansehen, was das für Skripte sind, und welche man ggf weg lassen kann. Das Problem bei JS-Dateien ist, dass diese oft weitere Inhalte nach laden, und zudem oft auf langsamen Servern liegen – Beispiel Werbebanner. Bei manchen 08/18-Werbepartnern wird oft an den Servern gespart. Oftmals greifen Plugins auf JavaScript zurück, oder es werden irgendwelche grafischen Effekte mit JS gelöst. Manche Skripte kann man auch lokal speichern, und so eine höhere Performance erreichen. Externe Scripte sollten asyncron geladen werden, also erst nach dem Seitenaufbau, um die Seite schnell präsentieren zu können. Analytics macht das beispielsweise so. Bei der Seite wurden mal die Scripte reduziert, und einige Werbepartner entfernt.

CSS-Dateien reduziert
Weniger ist mehr. das gilt besonders bei CSS-Dateien, da die Styles sich oft gegenseitig beeinflussen, kann der Aufbau der Seite erst richtig starten, wenn alle Styles geladen sind. Viele Plugins erzeugen CSS-Dateien, auch bei manchen Themes werden mehrere CSS-Dateien erzeugt. Wenn man sich sicher ist, dass man das Plugin beispielsweise behalten will, kann man diese CSS in die Haupt-CSS-Datei des Themes mit übernehmen.

Überschriften
Die Überschriften H1 sollten wirklich wichtige Inhalte formatieren. Manchmal werden sie sehr inflationär eingesetzt, weil dem Designer einfach alles wichtig ist, oder einfach nur aus Unwissenheit. So haben beispielsweise die Überschriften der Widgets oftmals ein h1-Tag. Bei fünf Widgets in der Sidebar hat man also bereits sechs H1-Auszeichnungen von sehr wichtigem Content. Es sollte aber nur eine H1 gaben. Abhilfe ist hier die Widgets in der functions.php zu modifizieren und h1 durch span zu ersetzen. Ggf muss man noch die CSS-Klasse hinzufügen.

Texteinzigartigkeit
Uniquer Content ist bei Websites sehr wichtig. Wenn auf mehreren Websites das Gleiche steht sortiert Google das aus, und zeigt manche Ergebnisse einfach nicht an. Wenn eine Website immer wieder Duplikate online stellt ist das ein negatives Rankingsignal für Google. In diesem Fall hat der Onpagedoc 77 Suchergebnisse herausgefunden, die alle einer bestimmten Kategorie entstammten. Der Inhalt war sehr dünn – ein paar Wörter mit der Beschreibung eines Gewinnspiels und einem Link. Auf diesen Content sollte man verzichten. => weg damit

Nun heißt’s erstmal abwarten bis der Doc die Seite neu analysiert, und bis Google die Seite neu crawlt. Danach wird sich zeigen, ob diese Optimierungen schon was gebracht haben. Dann wird es allerdings auch nicht gleich eine Veränderung in den Rankings zu sehen sein. So etwas dauert.

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