WordPress für Entwickler

WordPress ist das beliebteste CMS. Im Prinzip läuft eine WordPress-Seite nach den Installation ohne viel Zutun. Die Arbeit steckt wie immer im Detail. Wie integriert man eine weiter Sidebar? Mit welchem SEO-Tool holt man am Meisten heraus, und wie richtet man das ein? Welches Plugin erfüllt meine Zwecke? Das sind noch die einfachen Fragen, die in vielen Blogs thematisiert werden. Aber was mache ich wenn es kein geeignetes Plugin gibt? Wie passe ich mein Theme so an, dass es meinen Zwecken ideal folgt? Oder letztendlich: Wie erschaffe ich mein eigenes Theme? Das sind die etwas ausgefuchsteren Fragen für die man schon die Grundlagen der Programmierung kennen sollte, und im Speziellen die Kniffe der WordPress Programmierung. Diese Fragen behandelt das Buch WordPress für Entwickler.

Die drei Grundlagen der Entwicklung
Wordpress ist in seiner Struktur geteilt in Core, Theme und Plugins. Das Core ist der Teil den Automattic, die Wordress-Firma, liefert. Das Theme bestimmt das Layout der Seite. Es wird ergänzt durch Plugins, die spezielle Funktionen beinhalten. Das können einfache Plugins sei, die dem Analyticssode einfügen bis hin zu SEO-Plugins, Plugins, die die Geschwindigkeit verbessern, oder sogar ganze Shopsyteme integrieren. Und das Schöne bei WordPress ist, das kann man alles selbst machen. Eine gute Anleitung hierfür, wie man diese Probleme selbst bewältigt, wie man Plugins selbst schreibt oder sogar Themes selbst entwickelt findet man im Buch WordPress für Entwickler.

Aufbau des Buches
Das Layout eines Blogs wird primär durch das Theme beeinflusst, und das ist auch der Haupt-Ansatz des Buches – das Theme ändern und ein Theme zu erstellen. Dabei geht das Buch auf den grundsätzlichen Aufbau eines Themes ein, und zeigt welches die entscheidenden Dateien des Themes sind, und welche Funktion sie haben. Es zeigt welche zentrale Rolle die benutzerdefinierten Felder haben und wie man sein Layout damit um die entscheidenden Infos erweitern kann. Wichtig für die Entwicklung eines Themes ist auch zu kennen, auf welcher Art Seite sind der User befindet – dementsprechend zeigt das Theme über Conditional Tags und spezielle Query Posts die Inhalte an. Den Taxonomien widmet das Buch ebenfalls einen großen Bereich, kann man doch damit gut spezielle Bereiche einrichten. Taxonomien sind die Erweiterung der Tags auf benutzerdefinierte Artikeltypen. Mit ihnen lassen sich wieder spezielle Abfragen erstellen. Ein großer Abschnitt dreht sich auch um die Benutzerverwaltung, den Admin, und wie man das Dashboard erweitert.

Fazit
Das Buch „WordPress für Entwickler“ ist für für jeden, der etwas tiefer in die Materie WordPress einsteigen möchte, der Themes anpassen möchte oder selbst Themes entwickeln will. Interessant dürfte es für Entwickler anderer CMS sein, die einen Einblick in die WordPress Technik bekommen wollen. Es erklärt die grundsätzlichen Funktionen, die Datenbank und die Aufrufe der WordPress Funktionen. Auf über 300 Seiten wird man zum WordPress Versteher. Kenntnisse von PHP & MySql sind für das Verständnis des Buches empfehlenswert.

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