WordPress Thumbnails neu berechnen

Wenn man bei WordPress Bilder über die Mediathek hoch läd, so werden automatisch auch kleinere Versionen des gleichen Bildes berechnet. WordPress macht je nach Vorgabe gleich mehrere dieser Thumbnails. Hat man jedoch sein Theme geändert, Thumbnails neu eingeführt oder neue Größen vergeben, so hat man ein Problem, denn WordPress kann keine Thumbnails darstellen, die nicht vorhanden sind. Das ist besonders problematisch, weil das CMS dann automatisch die XL-Bilder verwendet. Das Ergebnis ist eine (unnötig) längere ladezeit, die zu Besucherschwund und sogar zu schlechteren Rankings bei Google führen kann.

Thumbnails sind praktisch
Man will ja nicht an allen Stellen die Bilder in der maximalen Größe einfügen. Auch ein Skalieren der Bilder ist suboptimal, da der Browser die Bilder trotzdem in der vollen Größe laden muss. Man kann dies sehr gut mit einigen Tools für seine eigene Website testen. In diesem Beispiel sieht man sehr deutlich, dass es an einigen Stellen recht deutlich wie es im Wasserfall-Diagramm hängt. Durch das Neuberechnen der Thumbnails hat sich die Downloadzeit erheblich verringert.

Skalierte Bilder bremsen den Seitenaufbau
Zwar sind heutzutage große Bilder im Einzelnen kein Problem mehr bei der Datenübertragung, und man muss nicht die Stoppuhr betätigen, wenn eine Website ein Bild hat das 100 KByte hat, aber es macht trotzdem Sinn die Bildgröße zu optimieren. Bleiben wir doch mal bei dem Beispiel. Ein Bild hat in einer Auflösung von 800 x 600 Pixel 100 KByte. 100 KByte sind 800 KBit. In einer Thumbnail-Äuflösung von 120 x 100 Pixel hätte es wohl um die 4 KByte, und man könnte es von der Downloadzeit vernachlässigen.

Geschwindkeit Zeit für Download
UMTS 0,384 MBit / s 2,08 Sekunden
DSL 1 MBit / s 0,80 Sekunden
UMTS 3,6 MBit / s 0,22 Sekunden

DSL 6 MBit / s 0,13 Sekunden
DSL 16 MBit / s 0,05 Sekunden

Die Hälfte aller User surft langsam
50 Prozent aller User haben noch Geschwindigkeit von 3 MBit/s und darunter. (Stand 3/2014) Vor allem mobile Surfer haben oft keine schnelle Verbindung. Da kostet ein skaliertes Bild richtig Zeit. Bei Usern mit einer schnellen Internetverbindungen wie LTE und VDSL spielt das eine Bild keine Rolle mehr. Aber hat man auf einer Übersichtsseite vielleicht 5 solcher Bilder macht sich auch da die Verzögerung bemerkbar. Und eine längere Seitenladezeit bedeutet immer auch mehr Absprünge von Usern. Es lohnt sich also durchaus sie WordPress Thumbnails neu zu berechnen.

WordPress Thumbnails neu generieren
In diesem Beispiel haben wir für die Thumbnails mit dem WordPress Plugin Regenerate Thumbnails neu berechnet. Der Blog hatte knapp vierhundert Bilder, und das Plugin hat das ohne zu Murren abgearbeitet. das Ganze hat aber auch 10 Minuten gedauert. Das lag hauptsächlich daran, dass sehr viele großformatige Bilder vorhanden waren und mehrere Thumbnails erzeugt werden sollten.

Wordpress Thumbnails resizeErgebnis der Neuberechnung
Die Website verwendet an zahlreichen Übersichtsseiten die Thumbnails. Sind diese nicht vorhanden, so werden diese nicht automatisch neu berechnet, sondern es wird das Orginal-Bild verwendet und skaliert. Allein durch das Ausführen des Plugins konnte so die Downloadgröße der Startseite enorm redutiert werden. Allein bei einem Bild waren es 60 KByte, aber auch andere Thumbnails wurden neu berechnet. Insgesamt wurde der Download um 30 Prozent, von 410 KByte auf 292 KByte gesenkt. Die Ladezeit hat sich entsprechend reduziert.

Fazit:
es macht auf jeden Fall Sinn wenn seine Thumbnails neu berechnen zu lassen. Das gilt allerdings nur, wenn man an seinem Blog Veränderungen vorgenommen hat. Also wenn man ein neues Theme hat, oder neue Thumbnail-Größen verwendet ist es ratsam seine

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